Berlins Antwort auf Pisa

Berlin, heute Regierungssitz, bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands und Weltmetropole, war schon immer geprägt von Einwanderung, was einen erheblichen Einfluss auf Sprache, Kultur und Weltanschauung ausübt. Berlin ist zudem das Bundesland mit der höchsten Quote von Harz-IV-Empfängern. Diese kulturelle und soziale Situation stellt besondere Anforderungen an die Politik der Stadt.

Im Jahr 2004 verabschiedet Berlin als erstes Bundesland ein Schulgesetz, das konsequent auf Reform ausgerichtet ist. Höchste Ziele sind dabei die Erhöhung der Qualität sowie die Sicherstellung von Chancengleichheit.

Die Schulstrukturreform soll selbstständiges Lernen unterstützen und sicherstellen, dass Schüler individuell gefördert werden. Die grundlegende Reform erfordert die Mitarbeit aller: Lehrer und Verwaltung sowie Schüler und Eltern. Schule soll ein demokratischer Lern- und Lebensraum werden, indem Respekt und gegenseitige Anerkennung zu den obersten Zielen gehören. Zudem sollen Verwaltungsaufwand abgebaut und Organisation und Ausstattung der Schulen optimiert werden. Die Stadt setzt auf Eigenverantwortung, Qualitätsüberprüfung und Ganztagsschulen. Im Schuljahr 2008/2009 startete das Pilotprojekt mit damals 11 Schulen und Schulverbänden. Gemeinsames Lernen soll die Chancengleichheit der Jugendlichen fördern – unabhängig von deren sozialen oder familiären Voraussetzungen.

Ab dem Schuljahr 2010/2011 wird es in Berlin nur noch zwei weiterführende Schulen geben: das Gymnasium und die neue integrierte Sekundarschule (ISS). Letztere kann aufgrund des Ganztagsbetriebs eine Kombination aus Unterricht und Freizeitgestaltung anbieten. Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat mit der Sportjugend und dem Landessportbund eine Rahmenvereinbarung getroffen. Ebenfalls beteiligt sind beispielsweise Volkshochschulen, Träger der freien Jugendhilfe sowie Partner aus den Bereichen Kunst und Musik. Dies dient der Stärkung der kulturellen Vielfalt. Es soll ein Bildungsmilieu geschaffen werden, indem Schüler ihre Potenziale entwickeln können. Die Zahl der niedrigen und mittleren Bildungsabschlüsse sowie Wiederholungen einer Klassenstufe sollen dadurch deutlich reduziert werden. Somit erhöhen sich auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 10% der Plätze sollen ausschließlich an so genannte Härtefälle vergeben werden. Es sind ebenfalls Ganztagsgymnasien geplant.

Die Reformansätze sind zu begrüßen, jedoch befindet sich die Schulreform nun mal in der Pilotphase. Was also unternehmen, wenn die schulischen Leistungen absinken, das Tempo in der Klasse zu schnell ist oder Schüler bessere Abschlüsse erzielen wollen? Gezielte Nachhilfe in Berlin kann helfen, Lücken schnell und nachhaltig zu schließen. Eine qualifizierte Nachhilfelehrkraft arbeitet individuell mit dem Schüler zusammen. Dadurch entsteht ein vertrautes Verhältnis, indem der Schüler lernt, ohne sein persönliches Tempo an andere anpassen zu müssen oder Angst vor „dummen“ Fragen zu haben. Schon nach kurzer Zeit erfahren die Schüler Erfolgserlebnisse, was zu neuer Motivation und langfristig auch zur Verbesserung der schulischen Leistungen führt. Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein, werden dann auch Prüfungssituationen spielend gemeistert. Die Schullaufbahn eines Kindes entscheidet über die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Stellen Sie die Weichen!

 

 

 

 

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